Trotz Corona-Krise an Karfreitag und Ostern verbunden

Liebe Gemeinde,

sicher haben Sie schon vernommen, dass durch die sogenannte „Corona-Krise“ auch unsere Gottesdienste und gemeindlichen Veranstaltungen stark eingeschränkt bis gänzlich untersagt sind.

So finden bis auf Weiteres alle unsere Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen nicht statt – auch die örtlichen Karfreitagsgottesdienste und der Ostergottesdienst NICHT! LEIDER!!!

Aber: Zu den ausgewiesenen Gottesdienstzeiten sollen – soweit möglich – die Glocken läuten. Mit den Stimmen der Kirchen, den Glocken, sei ein Zeichen der Hoffnung, des stillen Gebets in unsere Umwelt gesandt und unser aller Gottvertrauen gestärkt. Die Kar- und Ostertage werden wir wohl weltweit anders begehen – feiern mag man wohl nicht so recht! Oder trotzdem?

Wir im KGV Helbra wollen, einem Impuls aus unserem Kirchenkreis folgend, dies mit einem ideellen Band der Trotzdem-Verbundenheit tun, unterstützt mit dem Motiv einer österlichen Hoffungskerze.

Am Karfreitag, 14.00 Uhr und am Ostersonntag, 10.00 Uhr können wir allein oder in Familie zu den läutenden Kirchenglocken daheim eine Kerze entzünden. Uns davor versammeln, den Psalm 23 (Der Herr ist mein Hirte) beten oder das Lied: Vertraut den neuen Wegen (EG 395), unsere Gebetsanliegen still vor Gott bringen und ins Vaterunser-Gebet einmünden lassen. Nach Einbruch der Dunkelheit kann ihr kleine Licht ins Fenster als ein Licht einer größeren Hoffnung gestellt werden, um so unser „Trotzdem-Verbundensein“ zu zeigen. Ich werden, unserer langjährigen liturgischen Tradition folgend, zu Karfreitag in der Kirche den Altar leeren und zu Ostern im Schein der wieder entzündeten Osterkerze neu schmücken.

Wenn sich die allgemeinen Lage wieder bessert und wir wieder zusammenkommen können, beginnen wir zu dem entsprechenden Datum im angegebenen Rhythmus.

Ich grüße Sie herzlich mit einem Wort aus dem 2. Timotheusbrief, Kap.1,Vers 7: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“  

Ihr Pfr. Steffen Richter

Niemand suche das Seine

Wundern wir uns?

Ein winziges, unscheinbares Lebewesen, ein Virus, überfiel vor Monaten das auch so böse und diktatorische China und stürzte nicht nur dort, sondern nun wellenartig die Welt in eine soziale und wirtschaftliche Krise. Dabei trägt es einen schönen und hoffnungsvollen Namen „Corona“. Das Lateinische meint damit: eine Herrscherkrone und einen Siegeskranz und auch den Hof oder Kreis.

Wie dieser positiv besetzte Name zu diesem schlechten Image kam? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht werden wir uns wundern, wenn die Krise überwunden ist, was trotz allem verordneten Abstandhalten an neuem Zusammenhalt möglich wurde. Vielleicht wundern wir uns, wie aus Rücksicht durch Vorsicht eine ganz neue Nachsicht wurde? Wie die einstige Betonung der künstlichen Intelligenz sich hin zur sozialen Intelligenz verschob.

Bestimmt werden wir uns wundern, wie stark ein einfacher biblischer Satz eine solch reale Kraft entfalten kann: „Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient“. (1. Kor 10, 24)

Steffen Richter

Herzliche Einladung zum Martinsumzug

Herzliche Einladung zum Konzert und Friedensgebet

Ökumenisches Friedensgebet in der Kirche St. Barbara in Helbra am Samstag, dem 9.11.2019 um 19 Uhr und um 22 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen!

Rückblick Erntedank 2019

Am 20. Oktober 2019 fand in der Wimmelburger Kirche unser diesjähriger Erntedankgottesdienst statt. Gleichzeitig wurde der neue Gemeindekirchenrat des Kirchengemeindeverbandes Helbra gewählt. Hier ein paar Eindrücke:

Die Erntegaben gingen wieder an die evangelische Kita „Die Kirchenmäuse“ in Eisleben, die sich herzlich bedankte:

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