Sanierungsmaßnahmen am Dach der Kirche Helbra

Juli 2023, Kirche Helbra

Nach dreijähriger Planung hat die Sanierung des Kirchenschiffdaches inklusive Eingangshalle begonnen, die alten Dachziegeln sind abgetragen, das Dach ist mit Plane geschützt.

Nach erfolgten Zimmererarbeiten entsteht die neue Einlattung für die Biberschwanz-Eindeckung, siehe MZ vom 19.09.23

Arbeiten am Taufengel in der Wimmelburger Kirche

Vorher

Mai 23, Kirche Wimmelburg, Taufengel:

Die Restaurationsarbeiten am Taufengel von Wimmelburg haben begonnen. Zunächst ging es um den Abtrag der alten Farb- und losen Steinschichten bzw. Steinfassungen (Knie mit Fuß).

Zwischenstand

Letztmalig fungiert der Engel zum Erntedankgottesdienst (8.10.23) als Träger des Festaltares. Danach folgen Arbeiten zur Entsalzung des Steins (Ursache der Schäden) und Steinreparatur sowie -antragungen, die in der Fachwerkstatt ausgeführt werden, bevor der Engel nächstes Jahr an seinen angestammten Platz zurückkehrt.

Konzert im Juli

Wimmelburg, 09. Juli 2023

Kultursommer in Dorfkirchen: “Musikalische Raritäten“ mit dem „Lenz Trio“, Flöte, Gitarre, Violoncello

Rückblick

200 Jahre – Jubiläum der Benndorfer Kirche am 06. Mai 2023

Sie strahlen um die Wette, die Herrschaften auf dem „Gruppenbild mit Dame“!

Allen Grund hatten sie auch. Galt es doch, unter vollem Glockengeläut noch einmal kurz zu posieren und dann forschen Schrittes einzutreten, zum Gottesdienst in die gut besuchte St. Katharina-Kirche. Kantorin J. Dreißig und ihr Chor „Andächtig“ umrahmten musikalisch die geistliche Veranstaltung, K. Enseleit eröffnete sie als GKR-Vorsitzende. Den Psalm 148 beteten in einer modernen Version P. Kramer und ihr Sohn Linus im Wechsel. Folgend lasen je einen Abschnitt aus 1. Kön 8,27-30 S. Müller und das Evangelium Lk 19,1-10 M. Thorak, kath. Gottesdienstbeauftragter. Superintendent A. Berger hielt die Festpredigt zu den Umschriften der Glocken: „Mein Klang ruft euch zu Gottes Ruhm, kommt, Christen, kommt ins Heiligtum.“ (1859); „Unser Herr kommt – maranatha.“ und „Lasset euch versöhnen mit Gott.“ (1956). Er betonte den darin liegenden bestärkenden Zuspruch und ebenso den göttlichen Anspruch für die Christengemeinden im Alltag. Beides schwinge bei jedem Glockenklang mit, künde davon und ermuntere zum Tun.

Pfr. S. Richter fungierte als liturgischer Leiter des schönen, abwechslungsreichen und musikalisch lebendigen Gottesdienstes. Die Fürbitten lasen wechselseitig kath. und evang. Schwestern und Brüder. In den Abkündigungen stellte Pfr. S. Richter die vom Ortschronisten B. Voigt und ihm neu erarbeitete Kirchenchronik: „1823 – 2023. 200 Jahre Kirche St. Katharina Benndorf“ vor. Sie fand zusammen mit der auf jedem Platz ausgelegten Postkarte am Ausgang regen Zuspruch und großes Interesse.

Besonders bemerkenswert und frohstimmend war die erlebte und gefeierte ökumenisch Gemeinschaft zwischen uns Christen an diesem Tag. Bei aller konfessionellen Verschiedenheit und je eigenen Sorgen bestärkt es, dass gemeinsames Singen und Beten, Essen und Feiern im Dorf, unter Nachbarn und Mitbewohnern einfach und unkompliziert möglich ist. Toll!

Mit dem Aaronitischen Segen und dem beliebten Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ zog die Gottesdienstgemeinde aus dem Kirchenraum aus, um im Garten des ehem. Pfarrhauses, froh plaudernd, wieder Platz zu nehmen. Viele fleißige Hände hatten die Räume und den Garten hergerichtet, gut 120 Tassen Kaffee gekocht und ca. 20 Kuchen gebacken und angerichtet. Von allem wurde rege gekostet und genossen – nur Reste blieben übrig. Bei frühsommerlichem „Kaiserwetter“ verging die Zeit wie im Flug. Zum angesetzten Zeitpunkt versammelte sich eine interessierte Konzertgemeinde erneut in der Kirche. Sie wurde vom hellen Sopran und virtuosen Orgelspiel von Kantorin J. Dreißig erfreut – auch wenn dies zum Teil auf der renovierungsbedürftigen Orgel Schwerstarbeit war.

Dankbar, mit Applaus und Zugabewunsch erfüllt, ging der gelungene und denkwürdige Tag für die kleine Benndorfer Gemeinde mit ihrer nun 200-jährigen Kirche „St. Katharina“ zu Ende – nicht ohne mit 2048 auf das 225. Jubiläum zu blicken. Typisch Benndorf eben!

Herzlichst, Ihr Pfr. S. Richter

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